Asien in Berlin

Gyoza und Ramen im Takumi-Nine

Lang ist’s her, dass ich versprochen habe, über das neue Ramen-Highlight der Hauptstadt zu sprechen. Ich habe das Takumi-Nine mittlerweile 2 Mal besucht und kann es – was zu beweisen war – nur wärmstens empfehlen. Japanische Restaurants/Imbisse sind immer noch sooo rar in Berlin. Nur eins müssen die zugezogenen in Prenzlberg noch checken – der kleine Laden ist kein Restaurant zum 3 Stunden schnacken. Die Devise heißt: 1. Rein 2. Bestellen 3. Essen 4. Leine ziehen und Tisch frei machen. Die doofe Kuh von Gästin hat uns doch tatsächlich über ne dreiviertel Stunde warten lassen…

Das Essen

Das Takumi-Nine bietet eine übersichtliche Speisekarte aber dennoch viel zu viel um eine Entscheidung zu treffen. Gyoza? Immer! Ramen-Suppe nach präferiertem Geschmack (Shoyu, Miso oder Shio) mit köstlichst paniertem, zartem Hühnerfleisch. Oh, ja bitte. Die Ramen sind – wie im Hauptquartier in der Düsseldorfer Immermannstraße – aus Sapporo importiert und auf den Punkt gegart. Man schmeckt einfach, dass das keine Nudeln aus dem Asiagroßmarkt sind – sie übertreffen deshalb auch die Ramen aus dem Makoto, die zwar gut sind, aber eben nicht aus Sapporo 😀

Der Service

Der Laden bietet nur etwa 15 Plätze – inkl. Kuscheln. Wenn das Takumi-Nine sich halten soll, müssen die lieben Besucherinnen und Besucher aus Neu-Schwaben (sorry…ich konnte nicht anders) lernen, dass das hier kein „gemütliches Lokal“ is, wo man sich mit Christiane zum Weinchen treffen kann. Das Takumi-Nine braucht – wie schon sein Vorgänger im Laden – einen guten Durchlauf von Gästen, vielfach besetzte Tische, um einen angemessenen Umsatz zu haben und sich die Miete an der Ecke Pappelallee leisten zu können. Also bitte, geht nach dem Essen einfach zügig, vor allem wenn ihr seht, dass andere Gäste SEIT NER HALBEN STUNDE WARTEN DASS IHR EUREN ARSCH HOCHKRIEGT! Echt, sowas freches hab ich selten erlebt. Sitzt da, Essen schon lange weg (glaube die Kellnerin hatte sogar schon die Rechnung hingelegt, machen die auch so in Düsseldorf) und Gläser leer – und labert, und labert und labert.

Also wenn die nicht gewesen wäre, hätten wir nicht so lange hungern müssen, denn das Essen kommt zügig und ich natürlich ganz frisch zubereitet. Die Küche ist durch eine Scheibe vom Speiseraum abgetrennt und man kann den Köchen zuschauen. Es gibt auch eine kleine, typisch japanische Sitzecke (ohne richtige Stühle). Die Suppen im Takumi-Nine kosten 10 – 15 Euro, was, wenn man den Weg, den die Nudeln zurücklegen müssen, durchaus angebracht ist.

Takumi-Nine

 

Achtung! Eigentlich befindet sich das Takumi-Nine am Ende der Raumerstraße, ihr braucht also nicht wie ich die Pappelallee hoch und runterfahren. Es befindet sich (wenn man großzügig ist) Raumerstr. Ecke Pappelallee.

 

 


Takumi Nine

Pappelallee 19

10437 Berlin

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