Asien in Berlin

Kurzbericht: A-Petit

Omi, Enkel und Urenkel waren am Kollwitzplatz und anschließend zu Mittag in einem der wenigen Restaurants der Gegend, die nicht von brunchenden Mittvierziger-Hipstern überrannt war. Zu Tisch im A-Petit!

Hier speist man die mittlerweile in Berlin sehr verbreitete südostasiatische Küche. Wenn man oder frau zum ersten Mail authentisch asiatisch isst, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Zufall in Läden wie dem A-Petit. Nette Einrichtung, aufmerksames Personal und ein schöner Mix aus frischen Viet-Thai-Kambodscha-Speisen. Für den Anfang ganz sicher keine schlechte Wahl, aber die echten Kenner gehen dann wohl lieber zu etwas versteckteren Restaurants 🙂

 

Um es der 85-jährigen Omi nicht ganz so schwer zu machen, gab es eine gemischte Tapasplatte (mit dem Ausdruck tu ich mich ja im Zusammenhang mit Asien echt schwer ne…) für 2 Personen und für mich dazu natürlich noch die obligatorische Tom Kha Gai (langweile ich euch, weil ich fast immer das selbe esse ^^?). Alles war wirklich lecker und extrem frisch, perfekt gewürzt und knusprig frittiert. Die Suppe war schön cremig. Das in der Mitte war Mangosalat, dann noch spezialfrittierte Garnelen, sowie das obligatorische Hühnchen mit Erdnußsauce und etwas mariniertes Schwein.

Die Platte kam rund 19 Euro, die Suppe etwa 4. Dazu eine Flasche stilles (fancy) Wasser für 5 Euro. Die Einrichtung innen war typisch Prenzlberg – irgendwie muss man hier ja auch aus der Masse herausstechen, um wenigstens 2 oder 3 Jahre zu bestehen. Ich fand die Abwechslung eigentlich gar nicht schlecht. Eckige Bambusmöbel hat ja mittlerweile jeder…

 


A-Petit

Wörtherstraße 25

10405 Berlin

Website: http://www.a-petit.de/

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